Kaufnebenkosten-Rechner – Immobilie nach Bundesland
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision auf einen Blick. Sie sehen sofort, wie viel zusätzlich zum Kaufpreis für den Erwerb Ihrer Wunschimmobilie einzuplanen ist – und ob sich der Business Case rechnet, bevor Sie die Unterlagen prüfen lassen.
Kaufnebenkosten in 30 Sekunden berechnen
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Maklerprovision – abhängig vom Bundesland und Kaufpreis. Sie sehen sofort, wie viel zusätzlich zum reinen Kaufpreis auf Sie zukommt.
Grunderwerbsteuersatz je Bundesland (Stand 2025): 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (BB, NW, SL, SH). Bemessungsgrundlage ist der im notariellen Kaufvertrag ausgewiesene Kaufpreis der Immobilie (ohne bewegliches Zubehör wie Einbauküche o. ä.).
Bei Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses gilt seit 12/2020 das Bestellerprinzip: Käufer und Verkäufer teilen die Provision hälftig. Üblich sind 3,57 % inkl. 19 % MwSt. je Seite (= 7,14 % Gesamtprovision). Bei provisionsfreiem Kauf 0 eintragen.
Kaufpreis, Nebenkosten und Bundesland werden im Auftrag automatisch übernommen.
Unverbindliche Indikation. Ersetzt keine notarielle oder steuerliche Beratung.
Was zählt zu den Kaufnebenkosten?
3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises, je nach Bundesland. Fällig einmalig nach Beurkundung. Erst nach Zahlung stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, ohne die keine Eigentumsumschreibung erfolgt.
Zusammen typischerweise rund 2 % des Kaufpreises (Notar ca. 1,5 %, Grundbuch ca. 0,5 %). Beinhaltet Beurkundung, Vollzug und Eintragung der Auflassung sowie ggf. der Grundschuld.
Beim Kauf von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern wird die Provision seit Ende 2020 hälftig geteilt. Käuferanteil üblich: 3,57 % inkl. MwSt. Bei provisionsfreiem Kauf entfällt der Betrag.
Finanzierungsnebenkosten, Bereitstellungszinsen, Umzug, Sanierung, Möblierung oder Rücklage für die WEG sind nicht Teil der klassischen Kaufnebenkosten und müssen separat kalkuliert werden.