Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich, Vertragspartner
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Treize Noir UG (haftungsbeschränkt), Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin (nachfolgend „Anbieter") und den Kund:innen über die Erstellung einer strukturierten Ersteinschätzung von Wohninvestment-Immobilien („Objektprüfung"). Abweichende Bedingungen der Kund:innen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
2. Leistungsgegenstand
Der Anbieter erstellt auf Basis der von Kund:innen bereitgestellten Unterlagen (z. B. Exposé, WEG-Unterlagen, Abrechnungen) eine dokumentenbasierte Ersteinschätzung in Form eines schriftlichen Reports. Die Leistung umfasst ausdrücklich kein Rechtsgutachten, keine Steuerberatung, keine technische Begutachtung und keine Wertermittlung im Sinne der ImmoWertV.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistung im Web stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Absenden des Auftragsformulars und Bezahlung über den verlinkten Zahlungsdienstleister geben Kund:innen ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Auftragsbestätigung per E-Mail zustande.
4. Preise und Zahlung
Es gilt der zum Zeitpunkt der Bestellung ausgewiesene Preis (490 € inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer). Die Zahlung erfolgt vorab über den Zahlungsdienstleister Stripe. Eine Rechnung wird nach Zahlungseingang elektronisch zur Verfügung gestellt.
5. Mitwirkungspflichten der Kund:innen
Kund:innen stellen alle für die Bewertung erforderlichen Unterlagen vollständig, lesbar und wahrheitsgemäß zur Verfügung. Der Anbieter ist berechtigt, sich auf die Richtigkeit der übermittelten Unterlagen zu verlassen; eine eigenständige Verifikation findet nicht statt. Werden notwendige Unterlagen trotz Aufforderung nicht innerhalb von 30 Tagen nachgereicht, ist der Anbieter berechtigt, den Auftrag mit den vorliegenden Unterlagen abzuschließen.
6. Liefer- und Bearbeitungszeit
Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 5 Werktage ab Eingang vollständiger Unterlagen. Verzögerungen aufgrund unvollständiger oder unleserlicher Unterlagen verlängern die Bearbeitungszeit entsprechend.
7. Haftung
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Der Report stellt eine strukturierte Ersteinschätzung dar und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Investitionsberatung.
8. Urheberrecht
Der erstellte Report ist urheberrechtlich geschützt und ausschließlich für den internen Gebrauch der Kund:innen bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte (insbesondere Veröffentlichung oder kommerzielle Weiterverwendung) bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
9. Widerrufsrecht für Verbraucher:innen
Verbraucher:innen im Sinne des § 13 BGB steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu. Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular finden Sie in der Widerrufsbelehrung.
Da der Anbieter die Bearbeitung in der Regel sofort nach Zahlungseingang aufnimmt, holt der Anbieter im Bestellformular die nach § 356 Abs. 4 BGB erforderliche ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn der Dienstleistung sowie die Bestätigung der Kenntnisnahme über das Erlöschen des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung ein. Mit Aushändigung des fertiggestellten Reports erlischt das Widerrufsrecht. Verzichten Sie auf den vorzeitigen Beginn, beginnt die Bearbeitung frühestens nach Ablauf der Widerrufsfrist.
Bei Widerruf vor vollständiger Erbringung schulden Verbraucher:innen einen Wertersatz, der dem Anteil der bis zum Widerruf erbrachten Leistungen am Gesamtumfang entspricht (§ 357 Abs. 8 BGB).
10. Datenschutz
Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen wird. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Juni 2026